Sabine B.

Was soll ich als Resümee sagen? Ja, die Schuhe haben ihren Preis, aber sie sind jeden Cent wert! Keine kalten Füße, keine Druckstellen am Schienbein und – wer hätte das erwartet? Keine Schmerzen in den Knien, das war bisher bei mir auch immer Standard beim Skifahren.



Ich bin bisher in Skistiefeln quasi gestorben. Durch ausreichend Tanzsport sind meine Waden so ausgeprägt, dass die Anschaffung von normalen Winterstiefeln fast unmöglich ist. Bei Skistiefeln kommt dazu, dass diese eine harte Außenschale haben und mit den Schließen den Unterschenkel einspannen wie ein Schraubstock. Spätestens am dritten Tag hatte ich bisher so starke Schienbeinschmerzen, dass ich ernsthaft überlegt habe, den Sport sein zu lassen.

Zufällig bin ich im Internet über die freemotion-Stiefel gestolpert und habe mich erstmal schlau gelesen.

Dann, man wird ja skeptisch mit der Zeit, habe ich mir gedacht, o.k. schreiben können die viel wenn der Tag lang ist, aber ist das wirklich so gut und klappt das Skifahren auch noch, wenn man nicht im Schraubstock steckt?

Also, über mail Kontakt gesucht und im Sommer (!) auf dem Weg zum Gardasee in St. Martin Halt gemacht. Dazu muss ich sagen: Vielen Dank, Rupert. Supernetter Kontakt in jeder Phase, zusätzlich hat er auch noch eine Übernachtung für meine Familie und mich möglich gemacht. Und dann stehe ich also in der Firmenhalle in Skisocken in den freemotions uns spüre: NIX. Also, zumindest nix was drückt öder klemmt oder stört. Gut, zu warm war es, aber was will man im August erwarten? Ich darf den Prototypen der neuen Version anprobieren und bin platt, wie wenig Skischuhe drücken können. Auch nach 20 Minuten merke ich keinerlei unangenehmen Druck.

Da es diese noch nicht zu kaufen gibt, sind ja noch Prototypen, machen wir also erstmal Sommerurlaub und verschieben die Anschaffung auf die Anreise zum Skiurlaub. Dann also Treffpunkt Flachau im Februar.

Wir fahren am Faschingswochenende, wie gefühlt Milliarden anderer, Richtung Salzburg und stecken stundenlang in Stau und zähfließendem Verkehr. Die Uhr tickt. Der Laden schließt um 17 Uhr…….

Tick, Tack. Hinter Salzburg löst sich das Autochaos endlich auf und wir sind um 16:30 endlich in Flachau.

Laden gefunden, Schuhe anprobiert und gekauft, Rupert getroffen und einen Bericht versprochen – was ich hiermit einlöse – und dann weiter zum Katschberg.

Am nächsten Tag geht es los.

Wie von Rupert vorgewarnt ist die erste Abfahrt ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil das Schraubstock-Gefühl fehlt. Aber es ist nicht soo schwammig wie angekündigt. Liegt vermutlich daran, dass ich seit einem Jahr nicht mehr auf Skiern stand und außerdem früher die Schließen oft offen gelassen habe.

Die zweite Abfahrt klappt schon besser. Man groovt sich sozusagen ein. Bei der dritten Abfahrt versuche ich nochmal mehr in die Knie zu gehen, dadurch „rutscht“ man mit der Ferse noch besser in den Schuh und – Ahhhh – so klappt das ja spitze – und fast ohne Mühe.

Die restliche Woche verbringe ich so viel Zeit auf den Skiern wie noch nie und habe keine Mühe die Skier zu kontrollieren (außer, wenn ich Dödel mich nach hinten lehne. Da merkt man aber sehr schnell, dass das eine blöde Idee ist und lehnt sich wieder nach vorne.).

Was soll ich als Resümee sagen? Ja, die Schuhe haben ihren Preis, aber sie sind jeden Cent wert! Keine kalten Füße, keine Druckstellen am Schienbein und – wer hätte das erwartet? Keine Schmerzen in den Knien, das war bisher bei mir auch immer Standard beim Skifahren.